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Was Sie über die Grundsteuer-Reform wissen müssen

Die Grundsteuer wird reformiert. Eigentümerinnen und Eigentümer von Häusern, Wohnungen und Grundstücken in Deutschland zahlen aktuell eine Grundsteuer, die schon lange in der Kritik steht – schließlich basiert sie auf Jahrzehnte alten Grundstückswerten (den sogenannten Einheitswerten) und wurde Ende 2019 als verfassungswidrig erklärt. Ab dem 1. Januar 2025 wird die Grundsteuer nach dem neuen Landesgrundsteuergesetz berechnet. Das bisherige Bewertungsverfahren soll durch diese Reform vereinfacht und gerechter werden.

Damit das Finanzamt Ihre Grundsteuer neu berechnen kann, müssen Sie bis zum 31. Oktober 2022 eine Steuererklärung mit relevanten Grundstücksdaten einreichen. Das geht einfach und digital über das ELSTER-Portal. Wer die Frist verstreichen lässt, muss mit einem Bußgeld rechnen.

Hausmodell und Grundriss

Laut Bundesfinanzministerium müssen Sie folgende Daten angeben:

  • Allgemeine Grundbuchdaten wie Flurnummer und Grundstücksfläche (finden Sie im Kaufvertrag, in den Grundbuchauszügen oder beim Grundbuchamt)
  • Bodenrichtwert* (finden Sie auf Online-Portalen der einzelnen Bundesländer)
  • Wohnfläche* (finden Sie im Kaufvertrag, ggf. neu vermessen lassen)
  • Immobilienart (z. B. Mietshaus, Einfamilienhaus)*
  • Wohnungszahl und -größe*
  • Garage/Stellplätze*
  • Baujahr des Gebäudes* (finden Sie im Kaufvertrag oder in der Bauakte beim Bauordnungsamt)
  • Immobiliennutzung (z. B. landwirtschaftliche oder gewerbliche Nutzung, Wohnzwecke etc.)
  • Nettokaltmiete*

* nicht in allen Bundesländern erforderlich

Bodenrichtwerte Glashütten (Quelle: BORIS Hessen)

Schloßborn: 290 – 430 Euro/m2

Oberems: 190 – 280 Euro/m2

Glashütten: 250 – 380 Euro/m2

Weitere Informationen:

Finanzamt Hessen
BORIS Hessen

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Home Staging
Attraktive Inszenierung für Immobilien

Vor dem Verkauf eines Hauses oder einer Wohnung gibt es eine Menge Dinge zu beachten und vorzubereiten: Dokumente, Rechte und Baulasten müssen besorgt bzw. geklärt werden. Sind jetzt noch Reparaturen notwendig? Wie wird die Immobilie präsentiert, welche Käufergruppe wird sich für die Immobilie interessieren? Wie spricht man diese Interessentengruppe am besten an? Als Makler der Region Hochtaunus sowie des Rhein-Main-Gebietes arbeiten wir immer häufiger mit dem Marketinginstrument des „Home Staging“. Die aus den USA kommende und dort ganz selbstverständlich eingesetzte Dienstleistung erfreut sich auch in Deutschland einer immer größeren Beliebtheit. Und was für viele Immobilienbesitzer eher neu ist: es funktioniert nicht nur in leeren, sondern besonders auch in noch bewohnten Immobilien.

Eigenheimsanierung


Haben Sie in letzter Zeit einmal darüber nachgedacht, wie Sie Ihr Haus fit für die Zukunft machen können? Vielleicht helfen Staatliche Förderprogramme dabei?

Eigenheimsanierung – Profitieren Sie von attraktiven Förderungen und unterstützen Sie das nationale Klimaschutzprogramm 2030
Zu Jahresbeginn ist die neue Bundesförderung effiziente Gebäude (BEG) gestartet. Die Bundesregierung bündelt nun ihre bisherigen Programme zur energetischen Sanierung von Gebäuden in einem modernisierten, vereinfachten und optimierten Förderangebot. Mit dieser Maßnahme sollen Anreize für Investitionen in Energieeffizienz und Erneuerbare Energien verstärkt und die Sanierungsrate im Gebäudebereich weiter gesteigert werden.

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Fördermaßnahmen der Eigenheimsanierung:

  • Maßnahmen an der Gebäudehülle (z.B. Außenwände, Dachflächen, Austausch von Türen und Fenstern) mit 20 %.
  • Anlagentechnik – (z.B. Einbau, oder Optimierung raumlufttechnischer Anlagen) mit 20 %
  • Erneuerbare Energien für Heizungen (z.B. Wärmepumpen, Biomasseanlagen, Hybridheizungen Solarthermieanlagen – mit 20 – 45 %. (10 % Bonus bei Austausch Ölheizung)
  • Anschluss an ein erneuerbares Gebäude- oder Wärmenetz – mit 30 – 45 %
  • Maßnahmen zur Heizungsoptimierung (z.B. hydraulischer Abgleich, Austausch Heizungspumpe – mit 20 %
  • Digitalisierungsmaßnahmen zur Verbrauchsoptimierung – mit 20 %
  • Darüber hinaus sind auch die fachliche Planung, Baubegleitung und notwendige Umfeldmaßnahmen (z.B. Ausbau und Entsorgung einer Altheizung) förderfähig.

Alle geförderten Programme werden sowohl als Zuschuss- wie auch als Kreditförderung angeboten. Die Zuschüsse sind seit dem 01.01.2021 beim BAFA zu beantragen. Anträge auf Kreditförderung sowie Kredit- oder Zuschussförderung (Tilgungszuschuss) können ab dem 01.07.2021 in Zusammenarbeit mit der Hausbank bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gestellt werden.

Wichtig:
Beachten Sie unbedingt die Fördervoraussetzungen. So z.B. die Einbindung eines Energie-Effizienz-Experten bei Maßnahmen an der Gebäudehülle oder die Stellung der Förderanträge vor Beginn der Umsetzung.
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bafa.de und www.kfw.de